Nord-Holland
Der Stadtteil Nord-Holland entstand während des Industriezeitalters Mitte des 19. Jahrhunderts als innenstadtnaher Industrie- und Arbeiterwohnbezirk.
Mit einer Einwohner/innenzahl von ca. 14.000 Menschen, gegliedert in drei Stadtteilbezirke (Holländische Straße, Hegelsberg, Holländisches Tor), ist er der größte Stadtteil Kassels.
Heute stellt sich dieser Stadtteil als einer der `buntesten´, aber auch als Problem belasteter Stadtteil dar: hier sind die meisten Menschen unterschiedlichster Couleur, Nationen und Kulturen beheimatet, Industrie- und Wohnbebauungen aus verschiedenen Epochen und Größen stehen nebeneinander, zusammengesetzt aus vielen individuellen und abwechslungsreichen `Kleinstadtteilen´ unterliegt jeder einzelne seinem eigenen Charme.
In der Nordstadt gibt es umfangreiche kulturelle Angebote, ein große Kneipenszene, viele Künstler/innen, den größten Universitätsstandort Kassels, aber auch Armut und Perspektivlosigkeit sind hier beheimatet.
Gerade diese Zusammensetzung der unterschiedlichsten Nutzungen und Bewohner/innen machen das Spannungsfeld dieses Stadtteils aus und laden ein, diesen unter unterschiedlichsten Aspekten näher kennen zu lernen.
„Vom Industriestandort zur grünen Lunge“
Führung vom Nordstadtpark über Fraunhoferstraße zum Hegelsberg, weiter über Friedrich-Wöhler-Siedlung, Fichtner-Oestmann-Siedlung bis zum Nordstadt-Stadion mit städtebaulichem Schwerpunkt. städtebauliche Veränderungen und Entwicklung der Bevölkerungsstruktur vom Industriezeitalter bis heute anhand ausgewählter und zu besuchender Beispiele
Dauer ca. 2 Stunden
„Vom Dampfross zur bunten Vielfältigkeit“
Führung durch die Nordstadt zum Schwerpunkt Universität Kunst und Kultur. Angefangen von Kunst an der Universität über Graffitis am Wegesrand, kunstvollen Fassadengestaltungen, Holz- und Steinbildhauereien bis zur Grabkunst auf dem Hauptfriedhof.
Dauer ca. 1,5 Stunden
