Marbachshöhe
Konversionsprozess mit ethischem Tiefgang
Wie kaum ein anderes Kasseler Quartier hat die Marbachshöhe innovative Unternehmen und Initiativen angezogen, die weit über die Grenzen dieses Viertels hinaus wirken. Der gelungene Konversionsprozess im Kasseler Westen findet über die Fachwelt hinaus eine bundesweite Beachtung.
Auf dem ehemaligen Areal der Wittich- und Hindenburgkaserne ist binnen kürzester Zeit ein Stück gemischt genutzter Stadt entstanden - ein beliebtes Wohnquartier für 2000 Menschen, darunter besonders viele Kinder, und ein gefragter Unternehmensstandort in zentralster Lage mit etwa 1000 Arbeitsplätzen.
Dieser geführte Spaziergang vermittelt Informationen und Hintergründe aus erster Hand zu Geschichte, Architektur, Städtebau und einer Vielzahl sozial innovativer Initiativen: vom Schießstand zu Spiellandschaft, vom Exerzierplatz zum grünen Quartiersplatz, vom Unteroffizierskasino zum Kinderhaus, vom Hospital zum Frauen- und Familien freundlichen Wohnen, Generationen übergreifendes, genossenschaftliches Wohnprojekt Alternativ Wohnen 2000, öffentlich geförderter Wohnungsbau im Passivhaus, Barriere freies, genonssenschatliches Wohnprojekt, von der Panzerhalle zum Künstleratelier, vom Offizierswohnheim zum Gesundheitszentrum Marbachshöhe, von der Wartungshalle zum Kindercircushaus, von der Mannschaftsunterkunft zum Technologie- und Gründerzentrum. Und vieles mehr, was sich im Dialog mit den Teilnehmenden entwickeln kann.
Wer führt?
Klaus Schaake, Dipl.Ing. in Architektur, Herausgeber “StadtZeit Kassel” und “Höhenflug” (StadtteilZeit für die Marbachshöhe und Bad Wilhelmshöhe), Mitinitiator Stadtteilportal marbachshoehe.net. Lebt und arbeitet seit 1999 auf der Marbachshöhe und verfolgt die Entwicklungen auf dem ehemaligen Kasernenareal im Kasseler Westen aus erster Hand.
Info: www.marbachshoehe.net
